 Die Geschichte des über 100 Jahre alten Hauses an der Lobeck/ Ritterstr und die Entwicklung der Aqua Butzke Werke.
1893/94 und 1897/98 Das Gebäude in der Ritterstrasse 26 entsteht in zwei Bauabschnitten durch Georg Lewy. Die Fassaden werden mit mehrfarbigem Klinker, Pilastern und Rundbögen verkleidet sowie zahlreichen anderen Jugendstilelementen reich verziert. Bauherr ist die Armaturenfabrik Bernhard Joseph AG, die 1926 mit der von Friedrich Butzke gegründeten Metallwaren und Lampenfabrik F.Butzke u.Co., fusioniert. Es folgt die Zusammenlegung und Vereinheitlichung der Erzeugnisse und der Produktion in den Gewerbehof Ritterstrasse 26. Ein bekanntes Produkt der Firma ist der „AQUA-Druckspüler“. Zudem werden die Räume an mehrere Firmen vermietet, u.a. an die Spiegelglasfabrik Bückenbacher&Söhne, Buchdruckerei Felgentreff &Co., das Deutsche Luxer Prismensyndikat und ab 1925 an die Rahmenfabrik Karl Pfrimer und die Sprechmaschinenfabrik Pfrimer&Co.
1937 Mit der Übernahme der Aktienmehrheit durch die Berliner Handelsgesellschaft und die Deutsche Bank AG efolgt die Namensänderung in "Butzke-Werke Aktiengesellschaft". Im zweiten Weltkrieg wird das Vorderhaus komplett zerstört und durch einen eingeschossigen Neubau ersetzt, das Hauptgebäude bleibt weitgehend unversehrt und steht heute unter Denkmalschutz.
 1977 wird das Warenzeichen „AQUA“ in den Firmennamen aufgenommen.
1997 Die Firma „AQUA Butzke Werke“ verlegt aus Expansionsgründen nach 71 Jahren ihr Werk nach Ludwigsfelde. Derzeitiger Eigentümer des Areals ist die Hamburger Norddeutsche Grundvermögen GmbH&Co.Kg. |